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SEO Guide

Hub Seite einfach erklärt

Kim SchneiderSEO-Expertin

Unter einer Hub Seite (Hub steht im englischen für Knotenpunkt) versteht man Verteilerseiten, die nur Seiten zu einem speziellen Thema verlinken. Hast Du beispielsweise einen Onlineshop und bietest dort unter anderem „Damenmode“ zum Kauf an, hast Du in diesem Cluster in der Regel auch passende Unterseiten, wie zum Beispiel „Kleider“,“ T-Shirts & Blusen“ oder „Hosen“, die auf „Damenmode“ verlinkt werden. Somit bildet die Kategorieseite „Damenmode“ die Hub- beziehungsweise Verteilerseite, die weitere Unterkategorien und bereits auch einzelne Produkte verlinkt. Da alle verlinkten Seiten zum Thema „Damenmode“ gehören, liefern sie somit einen Mehrwert für Suchmaschinen und Nutzer:innen. Um die Relevanz einer Hub Seite weiter zu steigern, empfiehlt es sich, für diese Verteilerseiten zusätzlich individuelle Inhalte zu erstellen.

Hub Seiten innerhalb der eigenen Domain werden auch als „interne Verteilerseiten“ bezeichnet. Ihnen gegenüber stehen externe Hubseiten, welche ich Dir im nächsten Abschnitt genauer erklären möchte.

Unterschied externe vs. interne Hub Seite

Im Gegensatz zu einer internen Hub Seiten wird bei externen Hubseiten auf Seiten anderer Domains verlinkt, die ebenfalls zu den Themen der Branche passen. Solche Seiten und deren Links stellen für Google ebenfalls eine hohe Vertrauenswürdigkeit dar. Das liegt daran, dass ein Seiteninhaber in der Regel ein Experte auf einem speziellen Gebiet ist, über fundiertes Fachwissen verfügt und auf der Hub Seite daher nur Seiten verlinkt, die er selbst für hochwertig hält. Daher solltest Du versuchen von guten Hubseiten verlinkt zu werden. Selbst wenn Du auf dieser Seite nur einer von hunderten bist, kann sich dieser Link positiv auf das Ranking Deiner Seite auswirken.

Beispiel einer externen Hub Seite:

Der Gartenblog verlinkt auf seiner Verteilerseite auf andere Domains, die sich ebenfalls mit Themen rund um den Garten beschäftigen.

Eigene Verteilerseite aufbauen: Das solltest Du beachten

Während Deiner Recherche nach guten Hubseiten stolperst Du sicher über die ein oder andere hochwertige Seiten aus Deiner Branche. Wenn Du diese um eine Verlinkung auf deren Hubseite bittest, bietet es sich ebenfalls an, eine eigene Verteilerseite zu erstellen und diese Seiten ebenfalls auf Deiner Hub Seite zu verlinken. Generell solltest Du bei der Erstellung einer Verteilerseite folgende Punkte beachten:

  • Deine Verteilerseite ist nur so hochwertig, wie die Seiten, die Du darauf verlinkst. Achte dabei bei der Auswahl der Seiten auf die Qualität der Seiten. Sie sollten Deinen Nutzer:innen einen echten Mehrwert bieten.
  • Hat Deine Hub Seite einen Schwerpunkt? Dieser sollte sowohl für Nutzer:innen und auch Suchmaschinen erkennbar sein. Unterschiedliche Themen solltest Du nicht auf einer Hubseite mischen. Dies gilt für die Erstellung von internen als auch externen Hub Seiten.
  • Beim Erstellen einer Hub Seite solltest Du Dich im Vorfeld immer Fragen, ob eine Verteilerseite zu einem bestimmten Themenfeld auch wirklich auf Deiner Seite Sinn macht und zu Deiner Branche passt.

So wirst Du auf einer Hub Seite verlinkt

Möchtest Du Deine Seite auf einer fremden Hubseite platzieren, habe ich hier ein paar Tipps für Dich, die Dir dabei helfen sollen, verlinkt zu werden:

  • Themennahe Webseiten finden: Prüfe mithilfe eines Backlinkcheckers die externen Verlinkungen Deiner Wettbewerber, um potenzielle Hubseiten für Dich zu finden. Du solltest nur Webseitenbetreiber anschreiben, die auch in der gleichen Branche wie Du sind. Passende Themen werden eher verlinkt als themenferne Seiten.
  • Begründe Deine Anfrage: Du solltest dem Webseitenbetreiber nicht nur eine plumpe Anfrage schicken, sondern auch begründen, weshalb es sinnvoll für ihn ist, Deine Seite zu verlinken. Hier punktest Du mit hochwertigen Inhalten.
  • Formuliere Deine Anfrage persönlich: Natürlich ist es einfacher, dieselbe Anfrage an mehrere Webseitenbetreiber zu schicken und abzuwarten. Allerdings erhalten Webmaster häufig mehrere Anfragen von SEOs für Links am Tag. Um nicht im Papierkorb zu landen, macht sich hier eine persönliche Ansprache mit einem individuellen Text bezahlt.
  • Bestehende Kontakte nutzen: Hattest Du bereits in der Vergangenheit Kontakt mit einem Webseitenbetreiber Deiner Branche oder kennst ihn vielleicht sogar schon besser, kann es umso einfacher sein, auf dessen Seite eine Verlinkung zu ergattern.

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