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E-E-A-T, E-A-T & YMYL: So verfasst Du Texte & überzeugst Google mit Deinem Content

Anika AppelSEO-Expertin

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie Google entscheidet, welche Seiten ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen? Eine der Antworten liegt in den geheimnisvollen Abkürzungen E-E-A-T, E-A-T und YMYL der Google Search Quality Evaluator Guidelines. Was das alles bedeutet und wie Du E-E-A-T für Dich und Deinen Content nutzen kannst, erkläre ich Dir in diesem Beitrag.

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Die Google Search Quality Evaluator Guidelines und warum Du sie kennen solltest

Ein Handbuch mit Richtlinien, das Google-Mitarbeiter:innen (den Search Quality Ratern/Such-Evaluatoren) dabei helfen soll, Webseiten zu bewerten – das sind die Search Quality Evaluator Guidelines, auch bekannt als General Guidelines und früher als Google Quality Rater Guidelines. Google hat dazu folgendes zu sagen:

„Wir werten die Qualität der Google-Suche u. a. mithilfe von Feedback von Drittanbieter-Evaluatoren aus. Diese Evaluatoren kommen aus der ganzen Welt und sind sehr erfahren. Bei der Bewertung der Suche folgen sie unseren ausführlichen Richtlinien.“ (Google Suche-Hilfe)

Die erste Version der Guidelines wurde 2011 für die interne Nutzung herausgebracht und 2013 öffentlich gemacht. Seither werden regelmäßig Updates veröffentlicht. Die neuste Version wurde am 15. Dezember 2022 aktualisiert und kann als 176-seitiges PDF eingesehen werden. Eine besonders weitreichende Änderung wurde 2022 mit dem Hinzufügen von E-E-A-T festgelegt: Webseiten und der Content, der auf ihnen erscheint, sollen nützlich für die User sein. Doch was ist nützlicher Content? Hier kommen E-A-T und E-E-A-T ins Spiel.

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Google bewertet Deinen Content anhand verschiedener Kriterien, unter anderem E-E-A-T.

Von E-A-T zu E-E-A-T: Das hat sich geändert

In diesem Abschnitt erfährst Du nicht nur was E-A-T und E-E-A-T bedeuten, ich erkläre Dir zusätzlich, was genau sich bei Google geändert hat.

Was ist E-A-T?

E-A-T ist eine Abkürzung für:

  • Expertise (Sachkompetenz): Nachgewiesenes Wissen/Fähigkeiten des Content-Erstellers, wie etwa Referenzen. Der Maßstab hängt von der Branche bzw. dem Thema ab: Im medizinischen Bereich brauchst Du eine ganz andere Expertise als beispielsweise ein Klempner.
  • Authoritativeness (fachliches Ansehen): Expertenstatus des Erstellers / der Website mit aktuellen, korrekten Beiträgen zu branchenrelevanten Themen.
  • Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit): Transparenz des Inhalts, Verlässlichkeit der Informationen.

handelt es sich bei E-A-T nicht um einen direkten Ranking-Faktor, da die Evaluator:innen den Webseiten keinen offiziellen E-A-T-Score zuschreiben können. Ebenfalls können sie die untersuchten Seiten nicht auf Basis ihres E-A-T-Wertes höher oder niedriger in der Google-Suche ranken lassen. Doch auch, wenn E-A-T bisher keinen direkten Einfluss auf die Rankings haben soll, so ist es doch ein Faktor, der darüber entscheidet, welche Qualität der Seite zugeschrieben wird. Die Ergebnisse der E-A-T-Analysen beeinflussen aller Wahrscheinlichkeit nach die qualitative Ausrichtung der Google-Suche.

Wichtig: E-A-T wird, beziehungsweise sollte, immer im Kontext bewertet werden. So werden humoristische Inhalte über den Umgang mit Aufschieberitis von Wellness-Blogs nicht mit seriösen Nachrichten-Inhalten von medizinischem Personal zum Thema Prokrastination verglichen.

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Alle E-A-T-Faktoren stehen im Zusammenhang und verhelfen Deiner Seite zu einem besseren Ranking.

E-A-T ist ein wichtiger Faktor für die Qualitäts-Bewertung der Webseiten. Das gilt besonders für Inhalte, die über unterhaltsamen Katzencontent oder Brand Storys hinausgehen. Denn Google sieht sich in der Verantwortung, ein seriöses Wissensmedium zu sein und seinen Nutzer:innen qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu liefern. Die Inhalte, die Google dabei besonders genau überprüft, fallen unter die Bezeichnung YMYL (Your Money or Your Life, dazu erfährst Du später im Text noch mehr).

Was ist E-E-A-T?

E-E-A-T oder auch Double-E-A-T ist seit Dezember 2022 Teil der aktualisierten Richtlinien von Google zur Bewertung der Qualität von Content. Wie Du an der Abkürzung erkennen kannst, ist am Anfang ein weiteres „E“ hinzugekommen. Dieses zusätzliche „E“ steht für Experience. Alle Punkte zusammen (Experience, Expertise und Authoritativeness) zahlen auf den letzten Buchstaben, das „T“ für Trust ein:

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Dieses Schaubild aus den Search Quality Evaluator Guidelines von Google beschreibt das Verhältnis der E-E-A-T-Faktoren.

Quelle: https://static.googleusercontent.com/media/guidelines.raterhub.com/de//searchqualityevaluatorguidelines.pdf

Hierbei gibt es verschiedene Arten und Grade an Vertrauen, die eine Seite besitzen sollte. In den Google Search Quality Evaluator Guidelines sind einige Beispiele aufgeführt:

  • Online Shops benötigen sichere Zahlungssysteme und einen verlässlichen Kundenservice.
  • Produktbewertungen sollen stets ehrlich sein und mit dem Gedanken verfasst sein, anderen Nutzer:innen bei der Kaufentscheidung zu helfen (und nicht nur zum Verkauf beizutragen).
  • Informative Seiten für YMYL-Themen müssen korrekt sein, um Personen nicht zu gefährden.
  • Social Media Beiträge, die nichts mit YMYL-Themen zu tun haben, benötigen eher kein hohes Niveau an Vertrauen, wenn der Beitrag lediglich dem Entertainment dient und die Inhalte nicht schädlich sind.

Experience, Expertise und Authoritativeness sind wichtige Punkte, die zum Vertrauen in Deine Website beitragen.

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E-E-A-T-Faktoren entscheiden mit darüber, wie gut Dein Content über die Google Suche gefunden wird.

Experience

Bei der Experience (auf Deutsch Erfahrung) wird in Betracht gezogen, wie viel der Website-Inhaber zu dem Thema beitragen kann, basierend auf dessen Erfahrung. Viele Seiten, die von Personen erstellt wurden, die einen großen Erfahrungsschatz in ihrem Bereich aufweisen, sind vertrauenswürdig. Hier kannst Du Dir folgende Frage stellen: Wem würdest Du eher vertrauen? Einer Produktbewertung von jemandem, der ein Produkt selbst getestet hat oder von jemandem, der das Produkt nicht getestet hat?

Expertise

Wie bereits bei E-A-T bezieht sich die Expertise (auf Deutsch Wissen, Expertise) darauf, wie viel Website-Ersteller:innen über ihre angebotenen Produkte oder Dienstleistungen wissen. Verschiedene Themen benötigen auch verschiedene Niveaus und Arten an Expertise, um als vertrauenswürdig zu gelten. Hier kannst Du Dir folgende Frage stellen: Wem würdest Du vertrauen? Würdest Du eher Tipps von einem Experten im Baubereich wie einem Architekten annehmen, wenn es um den Bau eines Hauses geht, oder dem Inhaber eines Kosmetiksalons?

Authoritativeness

In diesem Punkt musst Du Dir darüber Gedanken machen, ob Du mit Deiner Seite eine wichtige Quelle in Deinem Themengebiet bist. Kommen andere Nutzer:innen gerne zu Dir auf die Seite, um sich über Dein Themengebiet zu informieren? Wenn ja, super! Wenn nein, dann musst Du nachbessern und Deinen Nutzer:innen aktuelle, korrekte und wertvolle Informationen zur Verfügung stellen, beispielsweise in Form von relevanten Blogbeiträgen. Lokale Unternehmensprofile, aktuelle Unternehmensinformationen auf Deiner Website und Social-Media-Profilen tragen auch dazu bei.

Trust

Der wohl wichtigste Punkt bei E-E-A-T ist das Vertrauen (Trust). Was bringt Dir eine E-Commerce Seite mit relevanten Informationen, gutem Content aber einem fragwürdigem Zahlungssystem? Nicht viel.

Was ist YMYL und was hat es mit E-E-A-T zu tun?

YMYL steht für „Your Money, Your Life“ (Dein Geld oder Dein Leben). Zu den Seiten, die in die YMYL-Kategorie fallen, zählen:

  • Webseiten zu Gesundheit
  • Webseiten zu Finanzen
  • Online-Shops beziehungsweise Seiten, auf denen etwas für Geld angeboten wird, und die Zahlungsinformationen speichern
  • Weitere Themen, wo Expertise wichtig ist, wie:
    • Recht
    • Sicherheit
    • Politik
    • Nachrichten
    • Erziehung
    • Informationen zu bestimmten Gruppen von Menschen auf Basis von Ethnizität, Religion, Behinderung und Ähnlichem

Diese Seiten decken Themen ab, die die Lebensqualität oder das Wohlbefinden beeinflussen und Konsequenzen für die User haben, fernab von Memes oder Blogartikeln zu Marketing-Themen. Kein Wunder also, dass Google hier die Qualitäts-Daumenschrauben anzieht und besonders hohe Standards anlegt.

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Egal ob Wealth oder Health, beide Bereiche fallen in den YMYL-Bereich.

Kein YMYL und trotzdem E-E-A-T?

Du hast eine Website über Katzenspielzeug und fragst Dich, warum dieser ganze E-E-A-T- und E-A-T-Kram für Dich relevant sein soll, weil es bei Spielangeln mit Katzengras weder um Leben noch um viel Geld geht. Auch wenn Miezi das anders sehen würde, hast Du natürlich Recht. Dennoch solltest Du, egal welche Themen Deine Website abdeckt, die E-E-A-T-Faktoren beachten. Denn die Google-Evaluatoren betrachten alle Inhalte im Internet durch die E-E-A-T-Lupe.

Auch wenn Du Dich als die Nummer-1-Website für Katzenspielzeug positionieren möchtest, brauchst Du Sachkompetenz. Wie Google auf E-E-A-T überprüft, kannst Du in den General Guidelines anhand von Beispielen sehen.

Kurze Erklärung: Google gibt als Wertung das PQ-Rating (Page Quality) an. Dieses umfasst nicht nur den E-E-A-T-Wert, sondern alles rund um den Inhalt der Website und/oder Landingpage, wie den Zweck, Nutzen, Strukturierung und Ähnliches. Wobei die Aufbereitung und der Nutzen des Inhalts wiederum einen Einfluss auf den E-E-A-T-Wert hat.

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In diesem Beispiel aus den General Guidelines von Google siehst Du die Bewertung eines Nachrichtenbeitrags.

Beispiel 1: Bei dem oberen Auszug handelt es sich um einen Nachrichten-Beitrag aus dem YMYL-Bereich. Gründe für die hohe Wertung sind:

  • Die Reputation der Website
  • Hoch qualitative Inhalte auf der Website
  • Die zwei Autoren, die Wissen und Erfahrung im Bereich des investigativen Journalismus mitbringen
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Hier siehst Du einen Auszug aus den General Guidelines von Google für humorvolle Inhalte.

Es muss nicht immer YMYL sein. Beispiel 2 zeigt, wie E-E-A-T auch für andere Inhalte angewendet wird:

  • Das Video zu „An Engineer’s Guide to Cats“ ist gut produziert und hat einen hohen View-Count.
  • Die zwei Protagonisten (Ingenieure) haben Alltags-Fachwissen zum Thema Katzen – dieses reicht bei einem humorvollen Thema aus.

 

E-E-A-T für Deinen Content: So optimierst Du Deine Inhalte

Schluss mit der Theorie, jetzt geht’s an die Praxis, denn: Ich muss in diesem Blogartikel noch meine Sachkompetenz unter Beweis stellen. Und das geht am besten mit ein paar handfesten Tipps für Dich, lieber Leser und liebe Leserin. Wie bringst Du jetzt mehr E-E-A-T in Deine Website? Dafür sind drei Bereiche wichtig:

  • Content
  • Expertise
  • Community

Content

Wäre ich jetzt ein Google-Evaluator würde ich mir erst einmal den Main Content Deiner Seite anschauen. Dazu zählt alles, was dazu führen soll, dass Deine Website ihren Zweck erfüllt und den User informiert und von einem Produkt überzeugt:

  • Text
  • Video
  • Bilder
  • interaktive Features
  • User-generated Content: zum Beispiel Bewertungen

Gut zu wissen: Der E-A-T-Wert wird auf Basis einzelner Landingpages oder der gesamten Website festgelegt. Einzelne Landingpages werden stärker gewertet, wenn unterschiedliche Autor:innen für die jeweiligen Seiten und Inhalte zuständig sind.

Schauen wir uns dazu zwei Bereiche etwas genauer an:

  • Informierende und unterhaltende Inhalte (Content-Marketing-Inhalte)
  • Transaktionale Inhalte (Shop-Landingpages)

Informierende Inhalte

Guter Content, der E-A-T abdeckt und die Google-Evaluator:innen glücklich macht, sollte auf folgende Faktoren Wert legen:

  • Deine Themenbehandlung soll dem User Mehrwert bieten und einzigartig sein.
  • Dein Inhalt soll dem User alle wichtigen Fragen beantworten (Stichwort: Customer Journey) und damit auf die Suchintention abgestimmt sein.
  • Dein Content behandelt ein Thema so holistisch, sprich umfassend, wie möglich.
  • Die Produktion sollte qualitativ hochwertig sein (Video, Text, Bilder und Ähnliches).
  • Der Content muss ansprechend strukturiert und formatiert sein (inklusive Überschriften, Schema-Markups usw..).
  • Besonders bei YMYL-Themen muss der Inhalt objektiv und faktenbasiert aufbereitet werden.
  • Deine Quellen sollen seriös, aktuell und relevant sein.

Daraus ergeben sich folgende To-dos:

  • Gestalte die Customer Journey und richte Deine Content-Planung danach aus (achte dabei auch auf den Zero Moment of Truth).
  • Nutze Hilfsmittel für die Konzeptionierung und Planung, wie einen Redaktionsplan.
  • Leichter gesagt als getan: Verfasse gute Inhalte – Hier gibt es Tipps für gute ÜberschriftenWas Du beim Texten vermeiden solltest und Shoppable Content.
  • Prüfe alle Quellen und gib sie an beziehungsweise verlinke sie.
  • Kennzeichne Werbung immer klar.
  • Sei konsistent, was die Veröffentlichung von Inhalten und den Stil angeht.
  • Aktualisiere Deine Inhalte regemäßig.
  • Überprüfe Deinen Content und überarbeite oder lösche schlecht performende Inhalte.

 

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Die Beiträge der Apotheken Umschau beinhalten wichtige E-E-A-T Faktoren. Erkennst Du sie?

Beispiel: Apotheken Umschau

Der Inhalt zu „Coronavirus: Was Sie jetzt wissen müssen“ fällt aufgrund der medizinischen Thematik in den YMYL-Bereich. Für eine gute E-E-A-T-Bewertung sorgen:

  • Reputation der Website
  • Die Expertise der Autorin: Dr. Martina Melzer
  • Die Aktualität des Inhalts
  • Beantwortung aller wichtigen Fragen der Zielgruppe
  • Klare Strukturierung

Diese Faktoren sorgen für positive User-Signale, da der Inhalt alle wichtigen Informationen bietet und seriös erscheint.

Transaktionale Inhalte

Der Anspruch für informierende Inhalte gilt auch für transaktionale Inhalte, hinzu kommt hierbei noch:

  • Biete dem User Sicherheit,  zum Beispiel durch Trust-Siegel, Zertifikate oder Empfehlungen.
  • Gestalte Deine Inhalte transparent: Informationen müssen leicht zu finden sein (Kontaktformular, Geschäftsbedingungen, Liefer- und Zahlungsinformationen).
  • Lege Wert auf eine gute Usability.
  • Optional: Lege einen eigenen Pressebereich/Pressekontakt an.
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Beim Content des Medida Shops kannst Du transaktionale YMYL-Inhalte erkennen.

Beispiel: Medida Shop

Der Medida Shop fällt in den Bereich der transaktionalen YMYL-Inhalte. Er bietet gut aufbereitete informative Inhalte, eine transparente Über-uns-Seite und einen klar erkennbaren Servicebereich mit Informationen und Links zum Versandhandelsregister.

Expertise

Gut aufbereitete YMYL-Themen kommen nicht ohne Sachkompetenz und fachliches Ansehen aus. Aber auch andere Inhalte profitieren von der passenden Expertise. Dabei reicht es nicht immer aus, wenn ein Inhalt „nur“ gut recherchiert ist. Denn Google wirft auch einen Blick darauf, wer den Content verfasst hat oder wer hinter einer bestimmten Website steht.

Das gilt besonders für YMYL-Inhalte, bei denen die externen Signale wichtig sind (Nennung der Brand, Backlinks, Reputation der Autor:innen), da sie als Qualitätsmerkmal für die Seite gewertet werden.

  • Erstelle eine Über-uns-Seite, die Sachkompetenz ausdrückt: Wer steckt hinter dem Content? Welche Expertise bringt er, sie oder das Team mit?
  • Autor:innen von Inhalten sollten sich klar positionieren: Woher kommt die Expertise?
  • Suche Dir vertrauensvolle Autor:innen und präsentiere ihr Fachwissen: Autor:innenbeschreibung mit Verknüpfung auf Social-Media-Accounts (Wichtig: Erstelle nur Seiten/Biografien für Autor:innen, wenn diese einen Informationswert für die User haben und sie wirklich über eine gute Reputation und Fachwissen verfügen).
  • Binde Expert:innen ein:
    • zertifizierte Expertinnen bei YMYL-Themen
    • für nicht-YMYL-Themen reicht auch Alltagswissen
    • Ziel: hochwertige Backlinks
  • Besonders bei YMYL-Themen gilt: Fokussiere Dich als Autor:in oder mit Deiner Webseite auf ein Fachgebiet.

Tipp: Du betreibst eine Seite mit Inhalten aus dem YMYL-Bereich, aber bringst nicht die nötige Expertise mit? Dann kann es helfen, wenn Du Deine Inhalte von Fachleuten überprüfen lässt und das auf der Seite angibst.

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In diesem Screenshot der Autorenbox von Finanztip siehst Du ein gutes Beispiel für einen YMYL-Content.

Beispiel: Finanztip

Bei dem Artikel „So spekulierst Du mit Bits und Bytes“ von Finanztip handelt es sich um einen YMYL-Inhalt. Um darzustellen, dass der Inhalt mit der nötigen Sachkompetenz verfasst wurde, sind Informationen über den Autor samt Social-Media-Links angegeben.

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Hier ist ein gelungenes Beispiel von der Über-uns-Seite der Apotheken Umschau.

Beispiel: Apotheken Umschau

Die Apotheken Umschau gibt auf ihrer Über-uns-Seite an, dass alle Inhalte wissenschaftlich überprüft werden.

Community

Zu guter Letzt entscheidet die Community mit darüber, wie Dein Content bewertet wird. Das bedeutet:

  • Perfektioniere Deinen Ruf auf Social-Media-Plattformen: Sei als Brand nahbar und offen für Feedback.
  • Lasse Deine User Meinungen und Erfahrungen teilen (Kommentarfunktionen, Kontaktformulare und Ähnliches).
  • Suche den Austausch mit den User:innen, beantworte Fragen und geh auf Feedback ein.
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Am Beispiel von herMoney kannst Du erkennen, dass das Portal eine gute Reputation hat und deshalb bei der Community ankommt.

Beispiel: herMoney

Das Informationsportal herMoney ist auf Facebook, LinkedIn, Instagram und YouTube vertreten und lädt zum Austausch ein. Die Nahbarkeit und Offenheit auf Social Media sorgt dafür, dass herMoney eine gute Reputation in der Community hat.

Deine E-E-A-T-Checkliste

Ob es um eine Überarbeitung Deiner Inhalte oder das Erstellen eines ganz neuen Projekts geht – folgende Fragen können Dir dabei helfen, Deinen Content mit dem richtigen Level an E-E-A-T zu versorgen:

Sachkompetenz & Erfahrung

  • Verfügt die:der Ersteller:in des Inhalts/der Inhalte über passendes Fachwissen?
  • Kannst Du mit einer Autorenbox für Deine Ersteller:innen arbeiten?
  • Kannst Du Inhalte aus der eigenen Erfahrung darstellen?
  • Fokussierst Du Dich auf Dein Fachgebiet, in dem Du Expertise hast?
  • Sind Deine Inhalte auf dem neusten Stand?
  • Sind Deine Inhalte relevant für die Zielgruppe (werden Fragen beantwortet)?
  • Stimmen alle Fakten/Quellen in Deinen Inhalten?
  • Sind Deine Inhalte hochwertig aufbereitet: Layout, Struktur und Ähnliches?

Fachliches Ansehen

  • Welche Art von Expertinnen/Expertise benötigst Du?
  • Wer sind Expertinnen für Deinen Bereich/Deine Themen?
  • Hast Du bzw. haben Deine Autor:innen einen Expertenstatus?
  • Wer verlinkt auf Dich und Deine Inhalte?
  • Zeigst Du Deine Expertise, die Expertise Deiner Autor:innen (Über-uns-Seite, Autor:innenbiografien)?

Vertrauenswürdigkeit

  • Sind Deine Profile bzw. die Profile der Autor:innen in den sozialen Netzwerken auf dem neusten Stand?
  • Gibt es eine Plattform für Deine User – können sie mit Dir interagieren?
  • Sind alle Informationen auf der Seite leicht zu finden (Kontaktdetails und Ähnliches)?
  • Sind die Inhalte auf Deiner Seite auf dem neusten Stand?
  • Sind alle Deine Verlinkungen seriös und erreichbar?
  • Wie sehen Deine Bewertungen aus? Wie kannst Du mehr positive Bewertungen erhalten und auf welchen Seiten?
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Jetzt kann es los gehen mit E-E-A-T für Deine Texte.

Auf die Plätze, fertig, E-E-A-T!

Jetzt weißt Du, was E-E-A-T, E-A-T und YMYL ist und wie Du damit arbeiten kannst. Hast Du bereits Erfolge mit E-E-A-T bei Google erzielen können? Ich freue mich von Dir in den Kommentaren zu lesen. Wenn Du Unterstützung bei E-E-A-T-Content brauchst, kontaktiere uns gerne. Wir freuen uns von Dir zu hören.

Über Anika Appel
Nach ihrem Bachelorabschluss in Kommunikationswissenschaft an der LMU München hat sich Anika ins Berufsleben gestürzt. Sie liebt Digital Marketing und bringt ein breites Fachwissen mit. Ihre Spezialgebiete sind SEO und Amazon SEO. Hier findest Du alle Beiträge von .
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