SEO & SEA Guide

Preiserweiterungen einfach erklärt

Bastian PfabSEA-Experte

Preiserweiterungen ermöglichen es Dir, Deine SEA-Anzeigen mit zusätzlichen Preisinformationen zu Deinen Produkten oder Dienstleistungen auszustatten und in den Suchergebnissen ausspielen zu lassen. Du ermöglichst dem Nutzer dadurch einen schnellen und direkten Überblick über Deine Preise, ohne dass er dafür erst Deine Website besuchen muss.

Wie Preiserweiterungen aussehen

Folgende Abbildung zeigt Dir eine Google-Ads-Anzeige mit aktivem Preis-Asset.

Google-Ads-Anzeige mit aktiver Preiserweiterung

Google-Ads-Anzeige mit aktiver Preiserweiterung – Quelle: Eigene Abbildung.

Zunächst siehst Du hier den Preis für eine Mitgliedschaft mit einer 10er-Karte in einem Fitnessstudio. Es ist also erstmal nur ein Preiselement des Assets eingeblendet. Mit dem Klick auf „More“, hier rot umrandet, öffnet sich aber eine Box mit weiteren Preisen. So werden Preiserweiterungen in der Regel ausgespielt, hin und wieder kann es aber auch zu Veränderungen kommen.

Weitere Preiselemente einer Preiserweiterung auf Google Ads

Weitere Preiselemente einer Preiserweiterung auf Google Ads – Quelle: Eigene Abbildung.

Vorteile von Preiserweiterungen

Die Vorteile von Preiserweiterungen lassen sich im Wesentlichen in 3 Bereiche einteilen:

  • Erhöhte Sichtbarkeit und Klickrate: Durch die klare Kommunikation von Preisen in den Anzeigen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer auf Deine Anzeige klickt. Denn so hat der potenzielle Kunde ein genaueres Bild von Deinen Produkten und mögliche Zweifel können vorab aus dem Weg geräumt. Außerdem nehmen Deine Anzeigen mit Preis-Assets mehr Platz in den Suchergebnissen ein und stechen dem User direkter ins Auge.
  • Bessere Kaufentscheidungen: Potenzielle Kunden können auf einen Blick Preise vergleichen und entscheiden, ob Dein Produkt in ihr Budget passt. Sollte dies der Fall sein, kannst Du neben dem Klicks bzw. der Klickrate auch Deine Conversions und Conversion Rate
  • Effiziente Budgetnutzung: Gleichzeitig kannst Du mit Preis-Assets verhindern, dass Nutzer, die nicht in Dein Preissegment passen und wohl ohnehin eher woanders kaufen würden, auf Deine Anzeigen klicken. So sparst Du Dir unnötige Klickkosten und kannst Dein Budget effizienter auf User Deines Segmentes ausrichten.

So erstellst Du neue Preiserweiterungen

Gehe im Google Ads Interface auf „Anzeigen & Assets“ und anschließend auf „Assets“, sodass Du in der allgemeinen Erweiterungsübersicht Deines Kontos landest. Hier findest Du all Deine bereits angelegten Assets. Klicke anschließend auf „Preis“ und auf das blaue Plus, um ein neues Preis-Asset zu erstellen.

Preiserweiterungen in der Übersicht des Google-Ads-Kontos

Preiserweiterungen in der Übersicht – Quelle: Eigene Abbildung.

Folgende Einstellungsmöglichkeiten findest Du vor:

Einstellungsmöglichkeiten von Preis-Assets

Quelle: Eigene Abbildung, Anlegen neuer Preis-Assets.

Wie Du siehst, besteht eine Preiserweiterung aus mehreren Produkten bzw. Preiselementen (hier von Google etwas missverständlich als „Preis-Asset“ aufgeführt, da es sich eigentlich nur um einzelne Bestandteile eines vollwertigen Preis-Assets handelt). Zunächst stehen fünf dieser Elemente zum Bearbeiten bereit. Über „Preis Asset hinzufügen“ kannst Du noch weitere Elemente hinzufügen, über das Mülleimer-Icon könntest Du diese wieder entfernen. Maximal kannst Du acht Produkte bzw. Preise pro Asset anlegen. Mindestens drei musst Du jedoch erstellen, damit Deine Erweiterung von Google anerkannt und ausgespielt wird.

  1. Als Erstes bestimmst Du die Ebene Deines Assets. Es stehen Dir Konto, Kampagne und Anzeigengruppe zur Verfügung. Du kannst die Entscheidung unter anderem von Deinem „Typ“ abhängig machen. Diese Einstellung findest Du zwei Zeilen darunter. Möchtest Du z.B. nur allgemein Deine größten und besten Produktkategorien Deines Shops promoten, wäre die Kontoebene geeignet, um direkt all Deine Anzeigen damit abdecken zu können. Geht es aber eher um spezifische Unterkategorien oder sogar nur um einzelne Produktvarianten, können Kampagnen oder Anzeigengruppen die bessere Wahl sein. Schließlich können diese Produktvarianten zu speziell sein, um für alle Anzeigen des Kontos wirklich relevant zu sein. Führst Du z.B. einen Online Shop für Garten- und Heimwerker-Ausrüstung, sind kleine Pflanztöpfe vermutlich nicht die Produkte, für die es sich lohnt, kontoweit Preisinformationen auszuspielen (außer Du bist auf dem Markt für Deine hervorragenden Blumentöpfe bestens bekannt). Passend wären diese dann eher für eine Behälter & Töpfe Kampagne oder Ähnliches. Du solltest bei der Auswahl der Ebene also immer Deine Konto- und Kampagnenstruktur im Blick haben, aber auch die Suchintention des Nutzers unbedingt beachten. Versetze Dich in seine Lage und überlege, welche Produkte und Preisinformationen zu welcher Suchanfrage am relevantesten sind, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen.
  2. Nach Auswahl der Ebene und Deines Preis-Typs, bestimmst Du nun die Sprache, die Währung und gegebenenfalls den Preiskennzeichner. Während die ersten beiden Einstellungen wohl selbsterklärend sind, kannst Du mit dem Preiskennzeichner Deine Preisinformationen genauer bestimmen – nämlich ob es sich um einen Durchschnittspreis handelt, Du einen Maximalpreis bzw. eine Preisgrenze oder umgekehrt einen Mindestpreis angeben willst. In der Praxis ist die Kennzeichnung „Ab“ immer eine gute Wahl, da Du hier mit den Preisangaben meistens auf der sicheren Seite bist und strategisch lieber die kleineren Preise (also Mindestpreise) angeben solltest, anstatt User mit hohen Maximalpreisen womöglich abzuschrecken.
  3. Anschließend hinterlegst Du unter „Titel“ den Namen Deines beworbenen Produkts und darunter Deinen Preis. Achte hier auf Deinen gewählten Preiskennzeichner und welchen Preis Du somit angeben musst! Sollte es sich um flexible Preise wie z.B. bei Dienstleistungen handeln, hast Du außerdem im „Einheiten“-Dropdown Menü die Möglichkeit den Preis pro Stunde, Tag, Woche usw. anzugeben. Das kann beispielsweise relevant sein, wenn Du Kurse anbietest.
  4. Schließlich fügst Du noch zusätzlich eine Textzeile mit maximal 25 Zeichen hinzu. Achte hierbei darauf, nüchtern und sachlich das Produkt zu beschreiben und verzichte auf Floskeln oder ausschmückende Adjektive. Gegebenenfalls kann dies nämlich zur Ablehnung Deines Assets führen, da Google hier gewisse Richtlinien vorgibt (mehr dazu findest Du am Ende dieses Artikels unter „Weiterführende Links“ unter dem ersten Bulletpoint).
  5. Mit dem Hinterlegen der URL Deines Produkts und dem Klick auf „Speichern“ hast Du Dein neues Preis-Asset erfolgreich erstellt.

Weiterführende Links

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