SEO & SEA Guide

SEM einfach erklärt

Bastian PfabSEA-Experte

SEM steht für Search Engine Marketing und ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen, die die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen verbessern sollen. Der Kern liegt also darin, Deine Webseite in den Suchmaschinen-Ergebnissen zu platzieren, wenn Nutzer nach relevanten Keywords suchen. Ziel ist es, dadurch mehr Traffic auf Deiner Seite zu generieren und im Idealfall viele Leads oder Käufer zu gewinnen.

Der deutsche Begriff für Search Engine Marketing lautet Suchmaschinenmarketing.

Der Unterschied zwischen SEM, SEO und SEA

Obwohl SEM, SEO und SEA eng miteinander verbunden sind, gibt es doch einige wichtige Unterschiede. SEM bezieht sich auf das Gesamtkonzept des Marketings über Suchmaschinen, während SEO und SEA spezifische Teile davon sind:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung): SEO zielt darauf ab, die organische Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen zu verbessern. Dies geschieht durch die Optimierung der Website-Inhalte, der Technik und der Off-Page-Faktoren. Grundsätzlich ist SEO zunächst einmal kostenlos, Kosten können aber durch Tools und Lizenzen entstehen.
  • SEA (Suchmaschinenwerbung): SEA hingegen nutzt bezahlte Anzeigen, um die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen zu erhöhen. Die Anzeigen werden auf der Grundlage von Keywords geschaltet, die von den Nutzern in die Suchmaschine eingegeben werden. Du zahlst nur dann, wenn ein Nutzer auch tatsächlich auf Deine Anzeige klickt und auf Deiner Website landet. Für eine reine Einblendung Deiner Werbung in den Suchergebnissen zahlst Du nichts.

Bezahlte Anzeigen sind mit einem kleinen „Sponsored“ oberhalb des Such-Snippets gekennzeichnet. Diese sind häufig ganz oben am Seitenanfang über den organischen Einträgen zu finden, aber auch beim Herunterscrollen würdest Du nach und nach auf sie stoßen. Eine dauerhaft feste oder vorgeschriebene Position für sie gibt es aber nicht.

Suchergebnisseite auf Google zum Thema „Sommerreifen“

Suchergebnisseite auf Google zum Thema „Sommerreifen“.

Ein Klick auf das „Sponsored-Ergebnis“ (SEA) verursacht Kosten für den Werbenden. Direkt darunter findest Du einen organischen Eintrag (ADAC), der für die Suchmaschine optimiert wurde (SEO). Solche Einträge findest Du überall in den Suchmaschinen. Sie machen den größten Anteil der Suchergebnisse aus. Ein Klick darauf würde hier für ADAC keine Kosten verursachen.

Vorteile des Suchmaschinenmarketings

Suchmaschinenmarketing bietet Dir folgende Vorteile:

  • Gezielte Ansprache potenzieller Kunden: Deine Anzeigen oder Deine organischen Einträge werden nur dann angezeigt, wenn Nutzer aktiv nach etwas suchen. Darauf basiert schließlich das Prinzip von Suchmaschinen: Menschen suchen nach Lösungen für ihre Sorgen und Wünsche und bekommen relevante Inhalte geliefert. Dadurch erreichst Du Nutzer, die bereits ein Interesse an bestimmten Produkten oder Dienstleistungen haben und bei ihrer Suche relevante Keywords Elementar für den Erfolg ist eine gründliche Keyword Recherche vorab.
  • Markenbekanntheit: Wenn Deine Website in den Suchergebnissen immer weit oben erscheint, wird sie von mehr Nutzern wahrgenommen. Dadurch verdrängst Du Deine Konkurrenz nach unten und wirst im Vergleich zu ihr (wahrscheinlich) öfter angeklickt. Selbst wenn ein Nutzer am Ende doch nicht klickt, hat er vermutlich trotzdem Deinen Namen bzw. Deine Marke wahrgenommen und kommt womöglich zu einem anderen Zeitpunkt zu Dir zurück.
  • Messbarkeit: Egal ob Du Dich für SEO oder SEA entscheidest – mithilfe von verschiedenen Tools behältst Du Deine Maßnahmen und deren Wirksamkeit genauestens im Blick. Im SEA wären das beispielsweise die Berichte der Google oder Microsoft Ads Konsolen. Im SEO kannst Du vor allem mit der Google Search Console arbeiten. Bei beiden Disziplinen ist zudem Google Analytics eine wertvolle (und meistens sogar notwendige) Ergänzung, um das Maximum aus Deinen Analysen herauszukitzeln.

Warum SEM so effektiv ist

Das Erfolgskonzept im Suchmaschinenmarketing ist die sogenannte Pull-Strategie. Statt potenzielle Kunden in ihrem Alltag durch aggressive Werbung anzusprechen (= Push-Strategie), zielt die Pull-Strategie darauf ab, Nutzer anzuziehen, die bereits aktiv nach Deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Durch die Platzierung Deiner Anzeigen und organischen Einträge in den Suchergebnissen kommst Du nur mit Nutzern in Kontakt, die ein echtes Interesse an Deinem Angebot haben. Dies kann zu höherer Relevanz und besseren Klick- sowie Conversion Rates führen. Pull-Marketing im SEM basiert also auf der Idee, dass Kunden von sich aus zu Dir kommen, anstatt dass Du sie aktiv ansprechen musst.

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